
Senioren
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Kennen Sie das?
Ein älterer Mensch in Ihrem Umfeld
- nimmt Alkohol oder Medikamente
zu sich, weil er unter einer ernst zu nehmenden
Krankheit leidet oder den Tod seines Ehepartners
nicht verkraftet.
- versucht das Ausscheiden aus
dem Arbeitsprozess und den damit verbundenen
Verlust von Gesprächsmöglichkeiten und vertrauten
Beziehungen immer häufiger mit Suchtmitteln
auszugleichen.
- greift verstärkt zu Alkohol oder Medikamenten,
weil er unter fehlenden Lebensperspektiven leidet
und ihm sein eigenes Leben sinnlos oder überflüssig
erscheint.
Nehmen Sie Ihre Wahrnehmungen ernst!
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Was können Sie tun?
Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit sind auch im
Alter gut zu behandeln, wenn der Betroffene Hilfe
annimmt.
Alkohol- und Medikamentenabhängige,
die abstinent leben, bedauern meist, dass sie nicht
schon sehr viel früher
durch ihr Umfeld zum Handeln aufgefordert wurden.
Durch Ihr Verhalten können Sie dazu beitragen, dass
der ältere Mensch den Teufelskreis der Sucht
durchbrechen kann. Häufig sind es Personen aus dem
Umfeld von Suchtkranken, die zuerst Hilfe suchen.
Für Sie bedeutet das: Unangebrachtes Verhalten nicht
weiter hinzunehmen. Bringen Sie ihre Sorge um den
Anderen zum Ausdruck. Benennen Sie die Tatsachen und
sagen Sie, was nicht stimmt.
Sprechen Sie mit dem
Betroffenen - nicht über ihn! |
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